Die Steirische Harmonika im Porträt

Die Steirische Harmonika im Porträt

In diesem Beitrag geht es um ein Musikinstrument, namens Harmonika. Sie erfahren in einem ersten Abschnitt wissenswertes über die Bestandteile, aus denen sich die Steirische Harmonika zusammensetzt. In einem zweiten Teil geht es um konkrete Anwendungsbeispiele und das Innenleben. Viel Spaß beim Lesen wünsche ich.

Aus diesen Bestandteilen besteht die klassische Harmonika

Die Harmonika ist ein klassisches Handzuginstrument. Durch wechselseitige Bewegungen, wird ein Ton erzeugt. Im Folgenden geht es um die wesentlichen Bestandteile, die eine Harmonika
auszeichnet.

Der Griffkasten

Jede klassische Harmonika besitzt sogenannte „Stimmstöcke“. Tastenreihen sorgen für die Anzahl dieser Stöcke. Viele Instrumente dieser Art, besitzen in der Regel drei bis maximal vier solches Stimmstöcke.

Der Ton in einer Harmonika wird klassischerweise über Stimmplatten erzeugt. Dabei liegt jeweils auf einem Stimmstock eine Stimmplatte. Die Stimmzunge liegt auf der Stimmplatte. Durch das Drücken einer Taste, öffnet sich der Luftweg und der Ton wird erzeugt.

Beim Spielen hängt es davon ab, ob der Musiker mit Zug oder Druck spielt. Anhand dessen ergibt sich ein unterschiedlicher Luftweg. In jeder Harmonika kommt es im Zuge der Ton Bildung zu Schwingungen. Diese werden dann als Anzahl pro Sekunde gewertet.

Der Basskasten

Ein weiterer Bestandteil jeder Harmonika ist der Basskasten. Viele Steirische Harmonika besitzen einen Basskasten. Dieser sorgt für einen raumfüllenden Klang. Ein Irrtum herrscht unter vielen Musikern, dass die Trompeten (vorne am Basskasten angebracht) einen Einfluss auf die Tonbildung nehmen.

Die Stimmzunge

Vorwiegend aus Stahl gefertigt, sind die Stimmzunge das Herzstück jeder Harmonika. Durch Elastizität, sorgt die Stimmzunge für einen hohen oder tiefen Ton. Das Klangbild der Sterischen Harmonika In diesem Abschnitt geht es um das Klangbild einer Steirischen Harmonika. Viele Anfänger setzen sich leider unzureichend mit diesem Aspekt der Klangbildung auseinander. Dabei ist für eine angenehme Klangtiefe und Klanghöhe, ein Grundverständnis über die Tremolo (Schwebungen) elementar.

Der flache Tremolo

Bei dieser Form ertönt der Klang der Harmonika schwingungsfrei. Häufig wird eine klare, trockene oder eine warmherzige Klangakustik unter Fachkennern wahrgenommen.

Der mittelflache Tremolo

Bei dieser Ausführung wirkt der Klang in der Regel sanft bis hinzu freundlich und klar. Häufig eingesetzt als Begleitmusik.

Die traditionelle Schwebung

Hier wird ein scharfer und durchdringender Ton erzeugt.

Den richtigen Umgang mit der Steirischen Harmonika kennenlernen

Wie bei jedem Musikinstrument, ist es zu Beginn schwierig, erste musikalische Stücke zu spielen. Am Anfang sollte daher Musiktheorie stehen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass hier nicht zu viel Wert auf jede einzelne Taste der Harmonika gelegt wird. Vielmehr erzeugt ein allgemeines Verständnis über die Konstruktionsweise und die Theorie dahinter, ein positives und nachhaltiges Bild.

Um Langfristig Spaß an dem Projekt „Harmonika“ zu haben, empfiehlt sich Einsteigern, sich mit anderen Harmonika Spielern auszutauschen. Das Instrument wird, gerade ungeübte Anfänger haben hier Schwierigkeiten, aufrecht auf den Oberschenkeln. Oberarm und Unterarm sollten an der Seite des Körpers platziert sein. Ähnlich wie beim Erlernen des Klaviers, eignet sich die Vorstellung eines Tennisballes in der Hand, um eine gewisse Affinität mit dem Instrument zu erhalten.

Achten Sie bei dem Spielen in jedem Fall um eine lockere Haltung. Verkrampfungen in den Fingern, wirken sich unmittelbar auf das Spielgefühl und damit das Rhythmus Gefühl aus.